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Ich liebe Vintage Schuhe über alles. Am liebsten in Oxford - und Loafer Form. Als ich die Schuhe, um die es in diesem Post geht, im Herbst letzten Jahres auf einem Flohmarkt sah, war es um mich geschehen. So einen Schuh hatte ich trotz häufiger Flohmarkt-Besuche und Stöbern bei Kleiderkreisel noch nie gefunden. Die Verkäuferin freute sich sehr, als ich die Schuhe kaufen wollte. Sie hatte sie nur zu besonderen Anlässen getragen und es war lange Zeit ihr heiliger Schatz im Kleiderschrank gewesen. Für mich haben die Schuhe nun eine ähnliche Bedeutung. Es sind keine Schuhe, die man jeden Tag tragen kann, man muss sie schonen. Wenn ich sie dann mal anziehe, muss man sich um den Rest des Outfits nicht allzu große Gedanken machen, da sie jedes Outfit aufpeppen. Genau das liebe ich an Second Hand und Vintage-Stücken. Sie sind etwas Besonderes, meist außergewöhnlich, sie heben sich von der aktuellen Mode ab. Wenn ich es mit anderen Kleidungsstücken aus meinem Kleiderschrank vergleiche, habe ich natürlich auch Sachen aus den normalen Läden, die ich gerne mag, aber an keinem hängt solch eine Erinnerung und eine kleine Geschichte dran. Ich glaube ohne Second Hand und Vintage hätte ich wenig Kleidungsstücke, die ich heiß und innig lieben würde und bei denen ich ehrlich sagen könnte 'Das ist ein Lieblingsstück'.

Style-Liebling

Skinny Jeans und Oxford Schuhe

Fundgrube für Lieblingsteile

Dithmars Second Hand Kaufhaus in Hannover

Mein nächtes Lieblingsteil wird...

eine High Waist Bundfaltenhose im 80er Stil

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Liebe Leser/innen,

Ich wollte euch nur noch einmal nachträglich auf diesem Wege einen schönen Tag gegen Homophobie wünschen! Da dieser Tag ausgewählt wurde, als die Weltgesundheitsorganisation beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel herauszunehmen, finde ich durchaus, dass es ein Tag zum Feiern und zum Aktiv-sein ist. Vor noch 13 Jahren wurde Homosexualität noch als Krankheit gehandhabt, was für viele von uns wahrscheinlich unvorstellbar ist! Umso schöner ist es zu sehen, wie die LGBT-Bewegung (LGBT=Lesbian, Gay, Bi and Transgender) nach und nach wächst, mit gehobenem Kopf und geradem Blick immer aktiver wird und wie nun auch heterosexuelle Menschen immer häufiger Teil dieser Bewegung werden.

Unvollstellbar ist immer noch, dass Menschen aufgrund dessen, was sie lieben und bevorzugen, verletzt oder ermordet werden. So wie es vor kurzem erst in Moskau der Fall war, als ein Mann, nachdem er bei einem Gespräch anmerkte, er sei schwul, schwer misshandelt und umgebracht wurde. (Quelle) So etwas ist tragisch und löst in mir persönlich nur Wut und Trauer aus. Wie kann es möglich sein, dass im Jahre 2013 noch Menschen das Konzept der Heteronormativität so verinnerlicht haben, dass sie sogar dazu bereit sind anderen das Leben zu nehmen?

Als noch unverständlicher empfinde ich aber, wie die internationale Reaktion auf Menschen ist, die solche Meinung vertreten und verbreiten. Sei es vom Vatikan bis nach Moskau, diese Menschen halten immer noch so viel Macht inne, dass es beim Hinsehen schmerzt, obwohl sie anderen ihre Menschenrechte aberkennen. Vor nicht allzulanger Zeit, kam Beispielsweise der Werte Herr Putin, im Rahmen des diesjährigen niederländisch-russischen Freundschaftsjahres, nach Amsterdam zu Besuch. Für ihn wurden ganztägig diverse Straßen gesperrt, die ganze Stadt noch einmal gesäubert und Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Nun ist Amsterdam aber alles andere als eine zu homophoben Tendenzen neigende Stadt, sodass aufgrung absehbarer Reaktionen sogar Demonstrationsverbote an bestimmten Orten ausgesprochen wurden (was nebenbei wirklich äußerst komisch sein musste für viele Amsterdamer, da es hier so gut wie keine Demonstrationkultur gibt und meist maximal 500 Menschen zusammenkommen). Unglaublich was für Furore gemacht wurden, um einen der -in dieser Hinsicht- konservativsten Männer, in eins der -in dieser Hinsicht- liberalsten Länder Europas zu verfrachten.

Vor Ort war natürlich auch eure persönliche Carla Columna und fleißig alles für euch festgehalten! Den lieben Herrn Putin habe ich zum Glück nicht gesehen, da ich damit beschäftigt war, mit allen zusammen laustark zu demonstrieren und dabei auch ordentlich zu feiern! Denn direkt gegenüber des Schifffahrtsmuseums (dort, wo der Ehrengast untergebracht war) fand eine der größten Demonstrationen der letzten Jahre Amsterdamgeschichte statt! "Poetin go Home(o)!", hieß es dann im Englisch-Niederländisch Mix, und hörbar waren wir ganz sicher!

Hier mal ein paar Schnappschüsse meinerseits

Das weiße Gebäude im Hintergrund ist das Schifffahrtsmuseum, gleich in Anbindung das hochgeschützte Geländer der Marine


 

Natürlich soll dieser Beitrag kein Russland-bashing werden und homophob ist leider nicht nur Herr Putin. Ich teile lediglich meine letzten Erlebnisse zu diesem Thema mit und hoffe, ihr versteht das nicht falsch. Hass gegen Menschen mit "anderer" sexueller Orientierung ist überall zu finden! Bei sich selbst, bei der Familie, beim Lehrer, bei der Fußballtrainerin, dem Bischof, dem Imam,der Postbotin und dem Kassierer. Auch in Mitteleuropa ;) Wichtig ist nur, dagegen aktiv zu werden und sich darüber bewusst zu werden!

In diesem Sinne möchte möchte ich noch auf eine Initiative des Europarates aufmerksam machen: The No Hate Speech Movement. Eine Online-Kampagne, die sich gegen Hassreden im Internet einsetzt und zum Tag gegen Homophobie ihre erste große Online Kampagne durchführt. Hinsichtlich der jüngsten Medienentwicklungen auch eine der wichtigsten Kampagnen des Europarates, meiner Meinung nach. Beim Klicken gelangt ihr zur wunderschönen Kampagnenwebsite.

 

Ich würde mir wünschen, dass sich jeder auf dieser Community wenigstens zu diesem Anlass der Meckerei enthält.

Allerliebst,

Eure basskonformität.

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Zugegeben, ich war schon ziemlich skeptisch, als meine Lehrerin verkündete, dass wir mit unserem Englisch-Kurs nach Liverpool fahren. Ich hab mir gedacht dass London oder Dublin schon schöner gewesen wären. Als wir dann mitten in der Nacht ankamen, fühlte ich mich total bestätigt. Alles grau in grau, langweilig!

Am nächsten Morgen merkte ich jedoch, wie viel Unrecht ich dieser Stadt getan hatte. Bei Tageslicht ist es wirklich wunderschön, abgesehen von dem typisch englischen Wetter natürlich. Wir haben im Youth Hostel gewohnt und morgens erst einmal ein Frühstück gegessen, was an "englischhaftigkeit" nicht mehr zu übertreffen war- baked beans on toast, hash browns und und und. 

In den nächsten Tagen hatte ich dann das große Glück, eine Stadt zu entdecken, die an Vielfältigkeit kaum noch zu überbieten ist. Bei einem schnellen Fish&Chips, beziehungsweise bei mir nur Chips, lernt man in wenigen Minuten viele nette Menschen aus allen Ecken der Welt kennen.

Faszienierend fand ich es auch, wie die Gebäude um den Fluss Mersey herumgebaut wurden, so dass er wirklich das Herzstück der Stadt bildet. Die Straßen und ganz besonders die Innenstadt sprühen förmlich vor englischem Charme. Wenn man dies sonst nur aus Metropolen wie London gewohnt ist, ist dies ein völlig neues Erlebnis, weil in riesigen Großstädten immer etwas erdrückt wird (meiner Meinung nach). Dies ist in Liverpool gar nicht der Fall, es wirkt viel eher so, als wolle sich die Stadt heimlich, still und leise in dein Herz schleichen, was sie bei mir definitiv geschafft hat.

Was für viele von euch hier bestimmt auch interessant ist, sind die wirklich tollen Shoppingmöglichkeiten. In der Haupt-Einkaufspassage wechseln sich Indie-Musikläden und coole Klamottenläden ab, aber vorallem fernab der Hauptstraßen finden sich tolle Vintageläden mit vielen versteckten Schätzen (Ich musste nicht umsonst Übergepäck bezahlen).

Wenn man mit dem Zug etwas weiter rausfährt, kommt man zum Liverpool Crosby Beach, ein wirklich wunderschöner Strand, der mich von der Atmosphäre sehr an die Nordsee erinnert hat. Das Besondere sind jedoch die Figuren, die verteilt im Wasser stehen. Bei Flut sieht es aus, als würden sie ertrinken, während man sie bei Ebbe vollständig sehen kann. Auch wenn es sicherlich schönere Skulpturen gibt, fand ich diese Idee sehr lustig!

Wie die meisten von euch wahrscheinlich/vielleicht wissen, ist Liverpool die Heimatstadt von den Beatles. Für mich, den riesigen Beatles Fan, der des öfteren Groupieträume hat und Schallplatten sammelt, war das ein ganz besonderes Highlight. Der Stolz auf diese tolle Band ist in der ganzen Stadt erkennbar, selbst in unserem gammeligen Hostel gab es überall Wandtattos. Ein besonderes Erlebnis war für mich der Besuch des Beatles-Museums, wo in liebevoller Kleinarbeit die Geschichte dieser großartigen Band nachgestellt wurde. Der Höhepunkt dieser sechs wunderschönen Tage war  aber definitiv der Besuch der Straße, in der das Cavern Pub ist. In dieser kleinen Kneipe sind die Beatles oft vor ihrem Durchbruch aufgetreten und in der ganzen Straße war die Atmosphäre, die die Beatles verkörperten, nahezu greifbar. Es gab viele Straßenmusiker und eine Hauswand, wo in die verschiedenen Backsteine die Namen vieler Künstler, wie zum Beispiel den Beatles, eingeritzt waren. Besonders gefreut habe ich mich, als ich mitten drin einen Stein entdeckt habe, auf dem mein Name, Kassi, stand. Zwar wurde dieser nachträglich mit einem Filzstift draufgeschrieben, aber in meiner eh schon "Ich will zurück in die 60er"-mäßigen Stimmung hab ich beim Anblick dieses Steines einen kleinen sentimentalen Anfall bekommen. Laut unserem (rothaarigem! :D) Tourguide Philipp sind die Beatles für die Menschen in Liverpool "The only thing to be proud of". Dies würde ich so allerdings nicht sagen. Die Beatles sind toll, aber der Rest der Stadt auch!

Ich möchte mich für die Qualität der Bilder entschuldigen, ich bin keine Meisterfotografin, eigentlich nehme ich Dinge eh viel lieber in mich auf, statt sie zu fotografieren. Meine Kamera ist auch nur eine kleine pinke Digicam, also bitte verzeiht ihr und mir.

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit meinem Blogspot und ich hoffe, ich konnte euch motivieren, diese Stadt zu besuchen.

Liebst, Kassi.

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Hey ihr Lieben,

vor kurzem habe ich angefangen ein Buch zu schreiben, das war schon immer mein Traum und mit der Erfindung der E-Books ist es nun viel leichter, das Buch auch an den Mann zu bringen. Ich habe über Jahre Notizen gemacht, von Erlebnissen anderer Leute, habe eigene Erfahrungen gesammelt und habe viele Ideen :) Diese ganzen Erlebnisse usw. möchte ich in dem Buch zu einer Person schmieden, "Emma" und ihr Leben beschreiben, so wie es abwechlungsreicher und chaotischer gar nicht sein kann ;) 

Mit dem 1. Kapitel bin ich nun fertig und dieses stellt die Vorgeschichte der "Emma" dar und einen kurzen Überblick über ihr bisheriges, nicht so schönes, Leben, welches sich nun aber zu ändern scheint. 

Ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen und wenn es vielen gefällt, werde ich auch die nächsten Kapitel für euch hier veröffentlichen :)

Also viel Spaß beim Lesen und ich mache mich nun an das 2. Kapitel! (f)

Kapitel 1

Mein riesiger Hammer-Wecker klingelt unermüdlich und ich muss wohl aufstehen, Mama war auch schon zweimal hier und hat mich geweckt. Mir ist unwohl und ich will liegenbleiben, will nicht in die Schule, nie mehr dort hin. Als ich angezogen bin, ist es schon viel zu spät und wieder einmal renne ich, ohne zu frühstücken, aus der Wohnung zum Bus. Ich erwische ihn gerade noch, bevor er losfährt.

Ich senke meinen Kopf, setzte mich wie gewohnt auf meinen Platz, kein „Hallo“, nichts. Der Unterricht fängt an und ich versuche aufzupassen, aber ich kann nicht. Immer wieder schweifen meine Gedanken ab, immer wieder muss ich mich erneut aufrappeln. Ich hätte so gerne jemanden hier, jemanden der mich schützt, mich in den Armen hält und einfach nur für mich da ist. Lola, meine beste Freundin, ist nicht auf meiner Schule und dennoch gibt sie mir Kraft, wenigstens ein wenig diese Tage auszuhalten. Was habe ich falsch gemacht? Bin ich hässlich? Alle tragen Bench, haben teure Handys oder andere Sachen, ich nicht. Liegt es daran, bin ich „uncool“?

„Emma, nenne mir doch bitte die Hauptstadt der Dominikanischen Republik.“ Oh mein Gott, woher soll ich das wissen, ich hasse Erdkunde, ich kann das Fach einfach nicht ausstehen, wenn ich irgendwo hin will, kann ich mich ja dann erkundigen, oder? „Emma?“ Ich schaue betreten drein und stottere etwas vor mich hin. „Kann mir jemand anderes diese Frage beantworten?“

Wozu bin ich denn hier? Ich hatte mal eine Freundin hier in meiner Klasse, die ist aber schon seit einem Jahr nicht mehr da und ich bin übrig geblieben. Jetzt ist eine neue, Lia, in unserer Klasse, alle mögen sie nicht, ich habe sie angesprochen und wir haben uns schon ein paar Mal getroffen, ob es wirklich Freundschaft ist, weiß ich nicht, wenigstens habe ich jemanden zu Reden. Ist es so schwer Freunde zu finden? Vielleicht. Ich bin da wohl ein Einzelfall.

„Hey Emma, siehst ja heute wieder richtig gut aus, was hast du da auf der Stirn, ist das eine Gehirnspaltung oder was? Hahaha, schaut mal wie sie guckt, gleich fängt sie an zu heulen!“ Das ist Paul, er sieht gut aus, ist aber das totale Arschloch, von ihm geht das hier alles aus. Ich werde gemobbt, weil er mobbt, ich werde gehasst, weil er mich hasst. Meine Klassenlehrerin sagte einmal, ich solle ihn nicht so ernst nehmen, ich solle ihn mir wie ein Gitter vorstellen, da stecken zwar ein tolles Handy und tolle Klamotten drin, der Rest ist aber einfach nur hohl. Vielleicht war das nett gemeint, aber wie soll mir das helfen, wie um alles in der Welt?

Die Stunde ist zu Ende und die Pause fängt an, die ist immer am schlimmsten. Alleine irre ich über den Schulhof, gefolgt von gehässigen Blicken. Sie mustern mich, behalten mich im Auge, warten auf das Fettnäpfchen, das irgendwann bestimmt mal kommen wird.

In der nächsten Stunde sprechen wir über unsere Skifahrt, die bald stattfinden soll, ich möchte mit ein paar meiner „Freunde“ in ein Zimmer, meine Lehrerin meint aber, ich solle doch mit Lia in ein Zimmer. Das will ich aber nicht. Ich will es nicht und Schluss.

Ich weiß nicht was ich getan habe, aber am nächsten Tag wurde in der ganzen Klasse ein Stuhlkreis gemacht und meine Probleme wurden besprochen. Welche Probleme, was habe ich denn getan?

*****

 

Nach diesem Gespräch, bei dem ich angeschuldigt wurde Lia zu mobben und sie psychisch zu sehr zu belasten, da kam es noch schlimmer. Mitten in der Nacht wurde ich von Lia’s Eltern angerufen, ja förmlich terrorisiert, sie sagten mir, ich dürfe keinen Kontakt mehr mit ihr haben, verbrannten die Geschenke, die ich ihr zum Geburtstag geschenkt hatte und sagten, ich sei ein sehr schlechter Umgang für ihre Tochter. Auf ein Mal halfen mir ein paar meiner „noch ein wenig Freunde“ und richtig erleichtert war ich, als ich hörte, Lia würde zu den Ferien die Schule wechseln. Dann hatte ich wieder ein paar „Schulfreunde“ und mein Leben in der Schule wurde einfacher. Ich durchlebte einen kompletten Wandel: andere Klamotten, andere Einstellungen und immer alles mit Humor zu nehmen, dann würde man auch nicht lange gemobbt werden. Niemals aber gab ich meine eigene Meinung, mein soziales Verhalten und meine Hoffnung auf. Niemals habe ich daran gedacht, mit dem Strom mitzuschwimmen, der mich umgab. Lola half mir über diese Zeit hinweg und es war keine Qual mehr, in die Schule zu gehen. Ich hatte immer jemanden, mit dem ich reden konnte und wurde einer der fröhlichsten Menschen auf der Welt, mit immer noch zerkratzen Unterseiten. Musik half mir, meine Familie und meine süße, kleine Schwester Sophie, die erst 2 Jahre alt war. Mit Lola sah ich Liebesfilme an und wir wünschten uns in eine Traumwelt, voller Schokoladencremetorten und hübschen Jungen, die zu uns hielten und uns liebten, wie wir waren.

Ich lebte ein lustiges, verrücktes und schönes Leben mit Lola und dann, eines Tages, trat ich in Verbindung mit einigen Menschen, die ich gar nicht kannte, um für meine süße Lola eine Überraschungsgeburtstagsparty zum 16. Geburtstag zu machen. Ich lernte einen Jungen kennen, einen tollen Jungen. Mein Herz machte einen Sprung, als ich ihn das erste Mal richtig sah.

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Meine sehr verehrten Damen (und einige sehr verehrte Herren).

Hier ist wieder Schneewittchen und nachdem ich in meinem letztem Beitrag über mehr Toleranz gegenüber Oberteilen in Tischdecken-Design und wild gemusterten Espandrilles siniert habe, ist dieser Text mal dem starken Geschlecht gewidmet - quasi eine Hommage an die Männer, allem Feminismus zum Trotz (ich mag Feministinnen sowieso nicht besonders).

 

Wenn man den Schritt zum eigenen Blog wagt und sein geistiges Eigentum nicht nur in schöne Worte, sondern bitte doch auch noch in noch viel schönere Fotos verpacken möchte, hat unweigerlich dieses eine große Problem:

Und wer macht sie nun, all diese schönen Fotos?

So mancher Liebste wird also plötzlich zum Modefotografen ernannt und hat dann die Ehre, seine Herzensdame möglichst gekonnt in Szene zu setzen. Total editorial und so. Keine leichte Aufgabe. Die Ausbildung ist mühselig, von häufigen Rückschlägen und Missverständnissen begleitet und ein erfolgreicher Abschluss ist nur selten gewiss.

Nimmt er diese Herausforderung an (ihre gute Laune ist schließlich Gold wert), hat er plötzlich ziemlich viel zu beachten: Bitte nicht gegen das Licht fotografieren, ja den richtigen Zeitpunkt erwischen, auf Personen im Hintergrund achten, nicht in dieser oder jener  Perspektive (der Unterschied zwischen Gazelle und Walroß ist oft nur ein hauchdünner Winkel) und dann wäre da noch der goldene Schnitt. Aha.

Wenn er dann nach strikter Einhaltung jeglicher komplizierter Anweisungen endlich auf den Auslöseknopf drückt, voller Stolz und Andacht das Bild betrachtet (schließlich hat er ja alles beachtet) - stößt er oft auf Unverständnis und herbe Kritik.
Nach all den Anleitungen, Anweisungen und dem genauen Kalkül jeglicher Widrigkeit, die uns nicht in dem gewünschten Glanz repräsentieren könnte - wie z.B. Wind (Haare kaputt) hat man dann die eigene Mimik ganz vergessen gehabt.
Hätte er ja mal was sagen können.

Und wie seltsam muss ihnen das alles manchmal vorkommen!

Warum schaut sie nicht in die Kamera, sondern schräg nach unten links? (Ist da was runtergefallen?), warum findet sie sich auf dem Bild zu dick (Sie ist doch wunderschön!) und wie kann ein gestelltes Bild ungestellt aussehen? (Soll das so sein?)
Ungeklärte Fragen, die jedoch durch die Kraft der Liebe, eine gewisse Portion Bestechung (individuell je nach Person – gerne in essbarer Form) und stetiger Ermunterung (Liebling, du bist mein Held) besänftigt werden können.

 


Wer von euch Männern jetzt denkt, es bleibt bei nur der einen Stellenbesetzung, der irrt sich gewaltig. Neben dem Leben als Modefotograf,  werden auf sozialer Ebene Zusatzqualifikation im Bereich Seelentröster benötigt. Da wird getröstet, wenn man einen Leser verloren hat, solidarisch mittgewettert über anonyme Kritiken und neue Leser werden gefeiert, als wären es die eigenen.

Männer, zugegeben, wir sind Prinzessinnen und ihr habt es oft nicht leicht.

Auch, wenn ihr uns nicht immer verstehen könnt – keine Sorge, uns geht es umgedreht oft nicht anders. Aber ihr dürft gerne auch mal Prinz sein. Wir sind ja nicht so.

Liebe Grüße

 
 
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 Wir Mädchen kennen das doch alle...

Man hat eine große Handtasche, ist in Eile und wirft einfach alles hinein.
Beim ersten Make-up Check fängt der Wahnsinn dann an. 
Stunden haben wir in unserem Leben schon mit der Suche nach den Haargummis oder ähnlichem Kram verbraucht...

Damit euch das in Zukunft nicht mehr passiert, oder die ewige Suche früher endet,
zeige ich euch heute, wie man ganz simpel ein kleines Täschchen aus Wachstuch herstellen kann :)

               

   Alles was ihr braucht ist ein Stück Wachstuch (17x25cm), Reißverschluss (20cm) und eine Nähmaschiene. 


 

An die rechte Seite der schmalen Oberseite wird nun ein Teil des Reißverschlusses angenäht. 
Der anderen Teil des Reißverschlusses wird an die andere schmale Kante genäht.

  
 


Jetzt die Reißverschlusskante auf beiden Seiten nach innen klappen und knappkantig absteppen.
Wer möchte, kann danach auch ein kleines Tragebändchen anbringen,
dieses einfach auf die rechte Seite des Stoffes direkt am Ende des Reißverschlusses anbringen. 
(Achtung! Später darauf achten, dass die Enden beim Nähen mit erfasst werden!)

  
 

Jetzt den Reißverschluss mindestens bis zur Mitte öffnen und mittig positionieren.
Jetzt werden die beiden Seiten zugenäht.
(Wer ein Trageband hat -> Gut aufpassen, dass die Enden mit erfasst werden!)

 
 

Ganz zum Schluss noch die Ecken abrunden, den überstehenden Reißverschluss abschneiden, wenden und Tada! :)

Eure Marina ♥ :)

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Das ist mein Parka. Dank ihm wurde mir schon von so manchem Witzbold Kleingeld zugeworfen, wenn ich in der Stadt auf dem Boden saß. Allerdings hat mich das nie davon abgehalten, ihn trotzdem zu tragen. Denn seien wir mal ehrlich: er ist einfach übercool! Ich habe ihn von meinem Vater geklaut, der ihn von seinem Vater geerbt hat. Mein Parka war sogar schon im Krieg und hat mehr in seinem Leben gesehen, als ich in meinem. Das und vieles mehr macht ihn zu meinem absoluten Lieblings-Vintage-Teil!

Noch dazu finde ich diesen Oversize-Jacken-Style schon immer super, der macht so schlanke Beine ;D

sTYLE LIEBLING

Meine Haare. Ich ändere sie oft und gerne!

FUNDGRUBE FÜR LIEBLINGSTEILE

Die Kleiderschränke meiner Eltern...da finden sich immer wieder Schätze :)

MEIN NÄCHSTES LIEBLINGSTEIL WIRD...

Schwarze Bikerboots oder eine schicke goldene vintage Armbanduhr mit Lederarmband.

Viel Liebe!

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Lecker Curry ! mmmh..

· 18 Mai 2013, 11:28

Heute habe ich ein leckeres Curry für euch !
 



Ein Gericht, das ich selbst besonders gerne esse und sehr oft in den verschiedensten Varianten zubereite.
Es geht einfach super schnell und schmeckt richtig gut.
Außerdem könnt ihr alle möglichen Gemüsesorten dazugeben. Sehr gerne mag ich zum Beispiel auch Brokkoli darin, noch schön knackig und in leuchtendem Grün sieht dieser auch noch super aus ^^

 

Für das Curry, welches ich euch diesmal zeige, braucht ihr :
 

  • ca 500 gr. Fleisch (nach Wahl), am besten schmeckt Hühnchen oder Pute (auch Räuchertofu schmeckt super) 
  • etwa 200-300 gr. Ananas (frisch oder aus der Dose)
  • Frische Tomaten, 250 gr. etwa
  • ein paar Keimlinge
  • Kokosmilch 600ml
  • 1-2 Zwiebeln oder Schalotten
  • Currypaste (habe ich gewählt) oder die entsprechenden Gewürze (Kurkuma, Koriander, Knoblauch, Kreuzkümmel, Zimt, Gewürznelkenpulver und ganz wichtig: getrocknete Chilli für die nötige Schärfe
    • außerdem etwas Fett, z.B. Kokosöl

Meine Currypaste habe ich übrigens in einem kleinen türkischen Lädchen um die Ecke ganz günstig bekommen, vllt findet ihr ja auch welche, wirklich sehr zu empfehlen ;)

 

Nun geht ihr folgendermaßen vor :

  • Öl/Fett erhitzen
  • Fleisch und Zwiebel scharf anbraten
  • Currypaste (bzw. Gewürze) dazugeben und kurz mit anbraten
  • Ananas hinzugeben (am besten mit etwas Saft)
  • Nun das Ganze mit der Kokosmilch ablöschen
  •  Kurz aufkochen lassen
  • Tomaten und Sprossen bzw. Keimlinge dazugeben und nochmal bei geringer Hitze ziehen lassen
     
Et voila!

 Ich lege mein Fleisch übrigens gerne vorher ein paar Stunden in Sojasoße ein :)

Am besten schmeckt dazu natürlich Reis !!

Die Zutaten könnt ihr nach Belieben erweitern oder ersetzen. Auch die Mengenangaben sind hier nicht so wichtig. Gerade das macht ja auch soviel Spaß an Curry ;)    ... denn am Ende ist es auch nicht mehr als ein Eintopfgericht mit coolem Namen

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

Es grüßt von Herzen und mit Tränen in den Augen (aufgrund dieses unverschämt scharfen Currys ;o )..

Anne

Videos zu einigen meiner Rezepte gibt es auf meinem Youtubechannel

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Meine Lieben,

ich hätte es ja nie gedacht, ABER wie sich in den letzten Wochen herausgestellt hat, bin ich ein echter Kleiderkreisel Junkie geworden... es geht auf jeden Fall nicht mehr ohne und kaum ein Tag, an dem ich mich nicht mit stolz erkreiselten Sachen schmücke.

Die Geschichte dahinter: Nachdem ich im letzten halben Jahr 10 Kilo abgenommen habe, ist es für mich einfach perfekt, die Sachen meiner alten Konfektionsgröße gegen passende Sachen zu tauschen. So spare ich eine Menge Kohle und habe noch viel Spaß bei der Sache. 

Ich würde sehr gerne mein derzeit absolutes Lieblingsoutfit mit Euch teilen!
Here we go:

Sowohl die DIY High Waist Jeans Shorts als auch die wunderhübsche Vintage Tasche habe ich hier erstanden.

Gerade für den DIY Style oder Vintage Look finde ich Kleiderkreisel einfach klasse.Denn wenn ich ehrlich bin: Hätte ich die Shorts selber so zugeschnitten, wäre es wohl gandenlos krumm und schief geworden!

Und das ist momentan meine absolute Lieblingstasche! Ohne geht nicht mehr! Einfach die perfekte Größe, um mal eben kurz vor die Tür zu gehen. Und zum Feiern auch die richtige Begleitung :)

Ich finden den Look super lässig mit dem Karohemd kombiniert. Das Hemd habe ich aus New York, der Gürtel sowie die Leggings sind von H&M. Die Schuhe aus Stockholm. Ich liebe es einfach, beim Reisen zu shoppen! Das Outfit passt einfach zu jedemTag und (fast) jedem Anlass, nicht zu kalt und nicht zu warm. Grad bei dem Wetter in Berlin, kann ich so nicht falsch liegen. Mehr Geschichten findet ihr übrigens auf meinem Blog.

Freue mich über Eure Kommentare!

Cheers,

Ira

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1. Möglichkeit - Der Stippling Brush

Um Foundation aufzutragen, kann man einen Stippling Brush verwenden. Diese Pinsel sind meistens aus synthetischen Borsten gefertigt und saugen dadurch zum Beispiel flüssige Foundation nicht zu sehr auf.
Vorteile: Streifenfreies Auftragen, gutes bis sehr gutes Verblenden.

 

 

2. Möglichkeit - Der Foundationpinsel

Wie der Name schon sagt, ein Pinsel extra für Foundation. Leider kann ich den meisten Pinseln dieser Art nicht viel abgewinnen. Oft hinterlassen sie Streifen und verteilen das Make-Up nicht fein genug.

 

 

3. Möglichkeit - Beauty Blender

Durch seine feinporige Struktur bringt er die Foundation besonders ebenmäßig auf die Haut und verblendet automatisch. Die Form (eierförmig) sorgt dafür, dass jede kleinste Ecke erreicht wird. Bevor der Blender verwendet wird, sollte er leicht befeuchtet werden. Auf diese Art und Weise nimmt er nicht zu viel von der Foundation auf.
Für den Beauty Blender gibt es außerdem spezielle Reinigungsflüssigkeiten, die schonend zu den feinen Poren des Schwammes sind.

 

 

4. Möglichkeit - Die Finger

Ein großer Vorteil bei dem Auftragen mit den Fingern ist die Körperwärme. Sie sorgt dafür, dass das Make-Up mit der Haut verschmilzt.
Wichtig: Vorher Hände waschen.