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„Wie könnte ich stolz auf eine deutsche Nation sein, die in der ersten Zeile ihrer Hymne schon dreimal lügt und sich selbst als patriarchalisch inszeniert? Oder auf einen deutschen Staat, der auf Ausgrenzung, Verwertungslogik und Intransparenz fußt. Oder auf eine deutsche Kultur, die nicht mal selbst weiß, wodurch sie sich auszeichnet? Was bleibt, ist ein haufen Privilegien, mit denen ich bewusst umzugehen versuche.“

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lasst uns alle einen eigenen Staat aufbauen und alle dorthin auswandern Breites Grinsen

und selbst dort wird man es niemandem Recht machen können

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Wenn ihr Deutschland alle so hasst, ja dann könnt ihr ruhig auswandern. Zwinkern
Ich bin froh in einem demokratischen und wohlhabenden Staat zu leben...

achso, ich vergaß: in allen anderen ländern der welt ist es besser als hier... Sauer Sauer

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Ich würd mal sagen, im Vergleich zu andren Ländern lässt sichs hier doch recht gut leben. Wer da anderer Meinung ist, kann ja mal n paar Jährchen ohne Geld in ein Land der Dritten Welt ziehen. Vielleicht wäre auch eine Klamottenfabrik in Bangladesh ne nette Wahl.
Und falls du auf die EM und das Fangetue rauswolltest: Ja, DIE find ich schon auch kacke.

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Antwort auf Beitrag von , 13.06.2012 22:24 , (ansehen)

"Wenn ihr Deutschland alle so hasst, ja dann könnt ihr ruhig auswandern."

Mann, das kann ich mir echt nicht mehr anhören. Das ist das dümmste Argument, das man überhaupt hervorbringen kann...

Die von dir so geliebte Demokratie Deutschlands sieht es vor, dass man sich nötigenfalls auch kritisch äußert. Die Aussage: "Wenn es dir nicht gefällt, geh eben weg" ist bestenfalls faschistoid und zu nichts zu gebrauchen, weil sie Kritik und Denken verbietet.

Wayne?

Ihr nervt mit euren Deutschland hass.
Es geht mir sowas von auf die nerven. DANN GEHT DOCH!!!
Wenn ihr meint das es euch wo anders besser geht. -.-Head Bang

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Antwort auf Beitrag von , 13.06.2012 22:27 , (ansehen)

Das war ein ganz flapsig formulierter Beitrag im Stil von dem einen über mir.

Da dies ein demokratischer Staat ist, darf ich auch ich meine freie Meinung äußern. Und ich kann es nicht ab, dass alle immer nur auf Deutschland schimpfen, aber konstruktiv ist das nicht. Ich finde es vor allem verachtend gegenüber anderen Staaten, in denen die Menschen unter einer Diktatur leben und schlimmes erleiden müssen, dass WIR, die es hier so gut haben, nichts anderes zu tun haben, als über Deutschland zu schimpfen. Oh ja, wir sind ja alle so arm dran.

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Antwort auf Beitrag von , 13.06.2012 22:24 , (ansehen)

Wie schon gesagt hat, ist das ein ziemlich billiges Argument, was man ständig zu hören bekommt. Ich finde es doch schön hier, die Landschaft gefällt mir zum Beispiel sehr gut. Ich fühle mich hier wohl, bekomme aber das Kotzen, wenn alle wieder ihre Fahnen rausholen und von "mein Vaterland, wir Deutschen" usw. faseln. Wenn die Nationalmannschaft rausfliegt, packt jeder seine Fahnen ein. Denn dann ist man ein Nazi. Komische Doppelmoral, ihr tollen Deutschen.

Wohlhabend ist das Deutschland? Und warum dann knapp 3 Mio. Arbeitslose und etliche Menschen, die in prekärer Beschäftigung arbeiten müssen?

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Antwort auf Beitrag von , 13.06.2012 22:27 , (ansehen)

"Ein Deutscher ist ein Mensch, der keine Lüge aussprechen kann, ohne sie selbst zu glauben."

Und was unterscheidet den Deutschen deiner Meinung nach so sehr von anderen Völkern? Ich seh da keinen großen Unterschied zu anderen Menschen, hadern wir Menschen nicht alle ziemlich oft mit der Wahrheit?

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Antwort auf Beitrag von , 13.06.2012 22:33 , (ansehen)

Wohlhabend ist Deutschland, wir sind ein Sozialstaat, die Arbeitslosenzahlen sind so niedrig wie nie zuvor. Aber warum mal aufhören zu jammern, wo es doch so schön ist?

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Deine Auffassung von Demokratie entspricht eben dem demokratischen Verständnis, das ein Staat mit einer derartigen ökonomischen Konzentration, wie Deutschland es halt ist, bestenfalls dem Volk geben darf. Und das ist ein beschnittenes und streng genommen undemokratisches.

Erzähl mir doch mal was Tolles über die parlamentarische Demokratie!

Wir dürfen alle paar Jahre von unserem "Recht" Gebrauch machen, die zu wählen, die über uns herrschen sollen. Und zwischenzeitlich haben wir das Maul zu halten, und wer das nicht tut, ist entweder ein Spinner, Chaot oder Systemfeind. Und die, die über uns bestimmen, haben nicht einmal die Pflicht, sich an das im Wahlkampf Versprochene zu halten, sie können tun, was sie wollen, und das ist bei allen dasselbe: Sie wirtschaften sich in die eigene Tasche.

So ein bourgeoises Gesabber ist wirklich kaum zu ertragen.

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