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cindyschadwinkel
Liebe Mitglieder,
 
wir hoffen, dass ihr auch mit Spannung verfolgt habt, wie der erste Kleiderkreisel TV-Spot vor wenigen Tagen live ging! Hier könnt ihr euch Alle noch einmal anschauen. Viel Spaß wünscht das Kleiderkreisel-Team! 
 
 
 
 
 
emoisykirschbaum

Sind wir das pefekte französische Mädchen? In den letzen zwei bis drei Jahren hast du bestimmt unzählige Artikel darüber gelesen, wie man einem solchen Ideal möglichst nahe kommt. Vielleicht hast du aber auch keinen gelesen und solche Artikel absichtlich missachtet. Wir versprechen: Im Folgenden wird es nicht um Brigitte Bardot gehen.

 

 

Suche deine Accessoires mit Bedacht aus

Eventuell erinnerst du dich an das Zitat von Coco Chanel, welches besagt, dass man ein Accessoire ablegen sollte, bevor man das Haus verlässt. Wer weiß, ob sie das wirklich gesagt hat oder ob du diesem Rat folgen möchtest, dennoch ist da aber etwas dran. Es geht darum, nicht nach “zu viel” auszusehen oder zu viel zu kombinieren. Der Tipp ist, einfach nicht allen Schmuck gleichzeitig zu tragen. Wenn deine Tasche teuer aussieht, dann kombiniere sie mit einem paar “Used”-Schuhen.

Vergiss: Bling Bling Accessoires

Behalte: EIN Fokusteil

 

Das Bewusstsein, woher sie kommt

Zeitlos wird oft in Modeartikeln verwendet, die den französischen Stil beschreiben. Das kommt daher, dass Trends dort nicht groß adaptiert werden. Franzosen tragen ihre Kleidung viel lieber so lang wie möglich und lieben Erbstücke ihrer modebewussten Großmutter. Weißt du, was wirklich gut kommt? Kleidung in guter Qualität. Egal, ob du vintage oder neu kaufst (um diese Stücke eine Weile zu tragen), achte auf Materialien wie Baumwolle, Seide, Leinen, Wolle oder Leder.

 

Vergiss das Mixen von Farben

Jeder hat Tage, an denen er/sie glaubt, nichts anzuziehen zu haben. Der Kleiderschrank quillt aber über. Kann es sein, dass ...einfach nichts zusammenpasst? Wenn du die farblichen Ausreißer herausnimmst, bleibt ein Schrank voller Kleidung über, die farblich zusammenpassen, aber sich vom Material unterscheiden. Deswegen sieht Paris im Winter wie ein Schwarz-Weiß-Film aus, aber das Resultat ist: Eleganz.

Vergiss: Jeden Print, der nicht Streifen ist.

Behalte: Schwarz, schwarz, schwarz und dunkle Teile in Navy, Dunkelgrau, Waldgrün, Burgunder.

 

Nichts mehr zu lachen

Jetzt, wo du jeglichen Spaß aus deinem Kleiderschrank gestrichen hast, solltest du dir die Attitude eines Parisers aneignen. Wusstest du, woran Pariser erkennen, ob du Pariser oder Tourist bist? Nur Touristen zeigen ihr Glück während ihres Aufenthaltes in einer der schönsten Städte der Welt. Und, wenn du schon einmal dabei bist: Solltest du in einer Bar angesprochen werden, dann zeig’ bloß keine Gefühlsregung. Nicht mal eine Minute! Ohne Lächeln als Teil des Lifestyles bekommt auch keiner Lippenstift auf den Zähnen mit.

Vergiss: Spaß.

Behalte: Roten Lippenstift.

 

Ein müheloses: Wie auch immer.

Es gibt immer ein Geheimnis, welches das Original von einer Kopie unterscheidet. Wie vorhin schon gesagt, die Franzosen folgen keinen Trends oder Regeln. Sie sind diejenigen, welche die Straßen als Protestraum nutzen, sobald eine Regel zu streng wird. Kein selbstbewusster Franzose würde jemals die obigen Regeln für T-Shirts einhalten, also nur zu: Eine Kette über der Anderen auf einem roten Vinyl-Kleid ist dein Stil? Weitermachen! Nichts ist mehr französisch als es einfach zu tun.

Vergiss: Regeln.

Behalte: Style.

emoisykirschbaum

Wenn man sich für Mode interessiert, dann kann es passieren, dass man sich in diesen Tagen von der Vielzahl an Runways, Behind the Scenes-Fotos, Berichterstattungen und Street Styles ein wenig überwältigt fühlt. Außerdem wirkt dieser Teil der Modewelt mit ihren teuren Kleidungsstücken und glamourösen Kreationen oftmals wie ein anderes Universum, in das man nur Zugang über Fotos oder Videos bekommt. Die junge Moderedakteurin Laura Hawkins stellt uns die London Fashion Week jetzt hautnah vor.

 

Was machst du genau?

Ich bin Redakteurin für AnOthermag.com und schreibe über Mode, Design und Lifestyle. Außerdem verfasse ich Texte über Deutungen von Modenschauen, Designer-Interviews, die Entdeckung neuer, inspirierender Orte und Trendteile.

An welchen Modenschauen hast du diese Saison teilgenommen? Welche waren diejenigen, die dich am meisten begeistert haben und warum? Gab es andere coole Events/Partys?

Ja, ich habe an der Londoner Fashion Week teilgenommen und ich bin super begeistert von Marta Jubokowski, Faustine Steinmetz und der CSM MA-Show. Ich finde es toll, wie die LFW begeisternde und avantgardistische Talente vereint und finde es spannend, dort nach neuen Designern für Interviews Ausschau zu halten. Letzte Saison habe ich den großartigen Designer Michael Halpern, einen Absolventen der CSM MA, interviewt. Nach seinem Abschluss arbeitete er bei Versace Couture und kleidet jetzt Beyonce, Robyn und Eve ein.

Planst du deine Outfits lange bevor die LFW beginnt oder entscheidest du das spontan?

Ich warte immer bis zum letzten Tag vor der Fashion Week, um meine Outfits zu planen, was immer dazu führt, dass ich in Panik gerate, Wäsche waschen muss oder merke, dass ich es noch nie zu einem Waschsalon geschafft habe, um meine Kleidung rechtzeitig trocken zu bekommen. Was man trägt, kommt immer sehr auf die Stimmung an und ich finde vorzeitiges Planen nie logisch. Wenn die Fashion Week dem Ende zugeht, dann kleide ich mich immer sehr casual, weil ich vermeiden möchte, von den Horden an Street-Style Fotografen in jeder Ecke erwischt zu werden.  Es ist keine gute Idee, jeden Fashion-Trend in jeder Saison mitzumachen - wenn es nicht natürlich seinem Style entspricht, dann fühlt man sich auch nicht wohl.

Was ist dein Must-Have der neuen Saison?

Kleider im Stil von Unterkleidern in Samt, Schachbrettmuster, Seide. Ich möchte jede Saison so ein Kleid in einem anderen Material. Der fließende Stoff und die Form sind angenehm luftig und ich liebe den 90er Jahre Einfluss. Zudem suche ich gerade nach einem Wintermantel mit kräftigen Mustern.

Kannst du uns vielleicht Geheimnisse über Vintage-Teile oder High-Street Must-Haves verraten?

[H&M] hat tolle Teile im Stil von Stella McCartney’s Rüschen-Sweatern und Finery ist eine top Adresse für High-Street Fashion mit luxuriösen Details.

Meinungen (16)
emoisykirschbaum

Der September ist sozusagen der Anfang des Jahres im Modegeschäft. Das “Neues Jahr, neue Vorsätze”-Thema von Anfang 2016 ist wieder zurück.

Sogar wenn der Sommer vorbei ist, der Vorsatz, neue, glänzende Outfits haben zu wollen ist trotzdem ein Evergreen. Neue Fashion-Trends prallen da natürlich auf brandneue Teilen in den Läden. Klar, dass auch die September Issues der Modemagazine weltweit voll von inspirierenden Geschichten sind!

Altes raus, Neues rein - aber auch wenn es nur für dich neu ist - wir wählen die Secondhand-Option wann immer wir können.

 

Du hast deinen langen Mantel satt? Versuch’s mit einer Daunenjacke

Nach Saisons voll von Unisex sind wir der Meinung, dass das Michelin-Männchen in allen von uns schlummert. Unerwarteter Vorteil? Eine massive Jacke verlängert optisch die Beine ;)

Du magst deine Beuteltsche nicht mehr? Totebags warten auf dich

Wenn du immer in deiner Tasche kramst, ohne jemals etwas zu finden, dann können wir dir eine Oversize-Tote nur empfehlen. Geräumig im Innern mit viel Platz und einer tollen Form für deine unverzichtbaren Alltagsgegenstände hilft sie, dein Leben noch besser zu organisieren.

Versuche deine Statement-Kette gegen anmutigen Goldschmuck zu tauschen

Es gibt viel zu Understatement zu sagen. Aber auch ohne besonders auffällig zu sein, geben uns einige Schmuckstücke eine große Aufmerksamkeit . Unser persönlicher Favorit? Personalisierte Ketten! Das muss nicht unbedingt dein Name sein, aber vielleicht ein persönliches Symbol.  

Nach langer Zeit in flachen Schuhen bitte wieder auf Stiletto’s!

Ja, flache Sandalen sind praktisch, bequem und sogar stylisch. Weißt du, was ebenfalls genau zu dieser Beschreibung passt? Sneakers. Nun ist es an der Zeit für ein bisschen Glamrock im Alltag und an deinen Füßen. Deine neuen Stilettos müssen nicht unbedingt bis zum Himmel ragen. Auch tragbare Stilettos geben dir den Pep im Step.

Vergiss langweilige Schuhformen. Jetzt auf spitzen Schuhen durch den Alltag

Wo wir schon beim Thema Schuhe sind: Wenn du bis jetzt zu schüchtern warst, um spitze Schuhe zu tragen, dann ist es jetzt an der Zeit, dich zu überwinden. Aber Vorsicht: Treten untersagt

Hänge dein kurzes Trägerkleid zurück in den Schrank und erlebe die Rüschen-Romantik

Wir alle lieben die Einfachheit von schlichten Kleidern. Wir möchten jetzt aber schon mal wieder ein bisschen Mädchen sein. Wenn du denkst, dass du damit zu girly aussiehst, dann kombiniere den Look einfach mit Leder-Accessoires.

haparanda

Heute hatte ich einen Nostalgieschub der Extraklasse!

Nicht so einen, wo man verträumt mit feuchten Augen aus dem Fenster schaut und Großmutters alte Taschenuhr betrachtet. Nein, es war ehrlich gesagt eher einer dieser Schübe, bei denen man plötzlich irre glucksend zu Boden sinkt und mit gierigen Händen in einer stinkenden und mit Fusseln bespickten alten Spielzeugkiste herumwühlt. Der Grund für diesen Gefühlsausbruch? Meine Mutter hat mir meine alte Dinokiste vom Speicher mitgebracht!

Gott, die Dinokiste!

Ich muss nicht erwähnen, dass die Dinokiste als Kind mein Heiligtum war. Immerhin habe ich die bunten Plastik- und Gummidinos eigenhändig und im Schweiße meines Angesichts auf allen möglichen Flohmärkten zusammengetragen. Und nun, 15 Jahre später, schafften es die alten farbverblassten und schmutzigen Dinos tatsächlich, mich augenblicklich wieder ein paar Jahrzehnte zurück in meine Kindheit zu katapultieren. 

Verrückte Kindsköpfe und Plastiktrash-Liebhaber wie ich bezeichnen sich gelegentlich gerne als 90`s Kid. Aber sind wir mal ehrlich ... wenn man wie ich 1992 geboren ist, hat man bis zur Jahrtausendwende länger Strampler als Tattooketten getragen und war auch noch zu jung für das Arschgeweih. Stattdessen erlebte man um das Jahr 2000 den Siegeszug der berühmt-berüchtigten Kindersender SuperRTL und RTLII, die man natürlich heimlich cooler fand als den Kinderkanal und wurde von einer sagenhaft bunten und trashigen Welle an Plastik-Actionspielzeug aus den USA überschüttet. Gott, ich bekomme heute noch nasse Augen und feuchte Hände, wenn ich wieder die  ,,Hot Wheels- Spielzeugwerbung” sehe, bei der eine extrem coole, aber irgendwie auch leicht hyperaktive Ratte ,,Hot Wheeeeeeels – AcceleRAAACERS” brüllt, bevor kleine Spielzeugautos aus Plastik in wilden Loopings planlos ineinander krachen. Ausserdem gab es ja noch Action-Man-Figuren (,,der grösste Held in deiner Welt”) und die Kaubonbonmarke ,,FRITT”, besser bekannt als ,,FRIIIIIIIIIIIIITT – Wow es Fritt ein Kau !!!!”, was auch immer das bedeuten mochte. Übrigens habe ich mal gegoogelt, ob es den zähen, steinharten Kaubonbonspass noch gibt und hey, offensichtlich macht MC-Fitty gerade Werbung dafür, was mich gar nicht mal soo überrascht hat.

Für die Mädchen hingegen gab es pinke Barbiepuff-Träume aus Tüllbergen, automatisch kackende Babyborn-Puppen (die immer verschimmelten, wenn man sie nicht auswusch, da man sie mit einer Art Pulver-Apfelbrei fütterte) und natürlich Polly Pockets – kleine süsse kitschige Puppenstuben zum Aufklappen, die man wie Taschenspiegel mit sich herumtragen konnte. Ausserdem war Barbie auf dem Weg zur Weltherrschaft und brachte ein ganzes Heer an Puppenfreunden mit, unter anderem ihren Freund Ken und ihre kleine Schwester Shelly und tausend Ego-Alternativen wie Rocker-Barbie, Reiterhof-Barbie, Feen-Barbie und Schwangerschafts-Barbie. Letztere besaß einen herausnehmbaren Bauch, in dem sich eine Art Fötus-Baby befand, was mir nie so ganz geheuer war. Das Beste waren aber natürlich die Furbys – kleine gruselige Miniroboter mit Plüschfell und Klimperaugen, die mit blechernen Stimmen mit ihrem Besitzer reden konnten. Es gibt unzählige Urban-Legends aus dieser Zeit, in der Furbys nachts plötzlich verzerrt  zu sprechen anfingen (,,Hungaaaaaa”) und nicht mal damit aufhörten, wenn man sie angewidert und kreischend aus dem Fenster warf.

Gott und dann die Serien für Kinder! Ich will gar nicht anfangen sie alle aufzuzählen, weil ich dann offenbaren würde, wie wenig Zeit ich eigentlich draußen verbracht habe, weil ich stattdessen alles von  ,,Disney’s grosse Pause”, ,,Oggy und die Kakerlaken” oder ,,Angela Anaconda” lernte, was ich jemals zum Erwachsenwerden brauchen würde. Während sich manche Serien zu regelrechten Klassikern entwickelt haben, waren andere so verrückt und absurd, dass sie die Zeit leider nicht überdauert haben. Ich erinnere mich noch gut an den ,,SuperToy Club” – eine Art Show-Duell, bei dem Mädchen gegen Jungen in lauten und schrillen Spielen wie ,,Laser-Pingpong” oder ,,Doctronic” gegeneinander antreten mussten. Die Gewinner durften sich anschließend einen Einkaufswagen schnappen und innerhalb einer bestimmten Zeit durch eine Toys-R-Us-Filiale laufen, um so viel Spielzeug einzusacken, wie sie nur konnten. Das Ganze nannte sich ,,Super-Toy-Rush” und war der ultimative feuchte Traum aller Kinder. Ich würde heute noch meine Seele dafür verkaufen, bei der Show mitzumachen, aber bitte per Zeitmaschine zur Jahrtausendwende, damit ich mit einer lässigen Armbewegung alle Nintendo-Konsolen und Gameboys in den Einkaufswagen knallen könnte, um sie anschließend teuer bei Ebay zu verkaufen. Die Kinder damals waren übrigens meist nicht so klug und es gab natürlich immer dieses eine Rotzbalg (hieß meistens ,,Steve”), das irgendeinen Riesenteddybären in den Wagen knallte, sodass die Spielzeuge der restlichen Teamkollegen keinen Platz mehr hatten. Aber entschuldigt, ich schweife ab.

All diese bunten, schrillen und verrückten Dinge waren natürlich bei den Eltern nicht immer gern gesehen oder manchmal sogar Anlass zäher Diskussionen (,,Nein, wir kaufen keinen Marshmallow-Fluff-Brotaufstrich. Da bekommst du Löcher in den Zähnen.”). Und ich bin sicher einige Sachen hätten es heute richtig schwer, wo doch McDonalds aktuell für Apfelscheiben im Happy-Meal wirbt, anstatt für die neusten Plastik-Gadgets, was dem feigen Verrat eines heimlichen Verbündeten gleichkommt, der einem früher noch die Kindheit versüßt hat. Und liest man in einem Magazin mal etwas wie ,,Welcome Back to the 90’s”, dann springen einem höchstens fesche Fashionistas mit Statement-Tattooketten entgegen anstatt ein paar sinnvolle Tipps, wo man heimlich alte Kinderserien streamen könnte.

Ich persönliche plädiere deshalb für ein Revival der alten Zeiten rund um die Jahrtausendwende, aber bitte nicht nur beschränkt auf die tausendfach gesehenen Fashion-Statements sondern mit den Dingen, die damals wirklich die Welt bewegten. Wie wäre es beispielsweise mit He-Man-Filmabenden, kombiniert mit einem netten Trinkspiel (getrunken wird, wenn die olle Topfschnitt-Tunte mal wieder ,,Bei der Macht von Grayskull" ruft)? Oder was wäre, wenn man die trashigen Spieleshows von damals wieder ins Fernsehen bringt, ganz ohne Promi-Stargäste, die damals auch schon keiner sehen wollte?

Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer!

Neulich brachte die Spielzeugfirma Hasbro eine neue Furby-Linie auf den Markt. Natürlich gruseliger denn je, mit 5 verschiedenen multiplen Persönlichkeiten und einer technischen Ausstattung, die Hobby-Bastlern Tränen der Freude in die Augen treibt. Ich finde es scheußlich.

Aber ganz ehrlich: Eigentlich kann ich es kaum erwarten, mir eines anzuschaffen!

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helena_rz

Wenn ihr mich vor einem Jahr gefragt hättet, ob ich jemals alleine reisen würde, hätte ich sofort gesagt „Niemals! Dafür bin ich nicht mutig genug.“ Im Juli dieses Jahres habe ich mich dann aber tatsächlich daran gewagt und bin eigenständig nach Dharamshala und Manali im Himalaya in Indien gereist. In dieser Zeit habe ich nicht nur viel über das Reisen, sondern auch über mich selbst gelernt, was ich nun versucht habe in Worte zu fassen.

Du brauchst diese ganzen Klamotten nicht

Dass ich viel zu viel Gepäck mitgenommen hatte, durfte ich schon an meinem ersten Tag lernen. Da zwischen meiner Ankunft in Delhi und der Weiterreise nach Dharamshala nur wenige Stunden lagen, ergab es keinen Sinn, noch ein separates Hotel zu buchen. Trotzdem wollte ich es mir nicht nehmen lassen einige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Schon nach wenigen Metern spürte ich jedoch wie mein Rucksack mit jedem Schritt schwerer wurde. In diesen Stunden bereute ich es sehr, dass ich mich nicht davon abhalten konnte so viel einzupacken. Zumal ich im Laufe meiner Reise gemerkt habe, dass ich ohnehin immer nur die gleichen Kleidungsstücke trug und manche sogar nicht einmal aus meinem Rucksack packte, was mich dazu brachte, mein Konsumverhalten grundlegend infrage zu stellen.

Du musst nicht einsam sein

Einsamkeit ist vermutlich das, wovor sich die meisten Menschen fürchten, bevor sie sich alleine auf eine Reise begeben. Da ich ein Mensch bin, der sich schnell einsam fühlt, begann ich schon Wochen vorher darüber nachzudenken, wie gut ich wohl damit umgehen würde beziehungsweise, ob ich es überhaupt schaffen würde damit umzugehen. Letztendlich waren meine Sorgen vollkommen unbegründet. Ich empfand es als durchaus angenehm, ein wenig Zeit nur mit mir selbst zu verbringen und meine Gedanken bewusst wahrzunehmen. Die Momente, in denen ich mich nach Gesellschaft sehnte, verbrachte ich einfach in Cafés, wo ich die Möglichkeit hatte, mich mit anderen Reisenden auszutauschen. Ohnehin trifft man unterwegs oft auf Gleichgesinnte, mit denen man das eine oder andere Wort wechseln oder sogar gemeinsame Unternehmungen machen kann.

Trotz allem wird man nicht immer von Einsamkeit verschont. Ich erinnere mich noch genau an die Nacht in meinem ersten Hotel in Manali, in der ich mich so alleine gefühlt habe wie noch nie zuvor. Das Hotel stand ungefähr drei Kilometer von Manali entfernt mitten im Nirgendwo und bot mir keinerlei Möglichkeiten, unter Menschen zu kommen. Ich habe nicht lange gezögert und umgehend versucht eine neue Bleibe zu finden, da ich wusste, dass ich meine Zeit dort nicht hätte genießen können.

Du bist nicht auf Google und Co. angewiesen

Es lässt sich kaum bestreiten, dass wir das Internet mit der Zeit zu einem wesentlichen Teil unseres Lebens gemacht haben. Langsam, aber sicher vergessen wir, dass wir einst ohne diese technischen Spielereien gelebt und überlebt haben. Daher war es nicht überraschend, aber dennoch erschreckend für mich zu sehen, wie verloren ich mich gefühlt habe, als in Manali eines Abends der Strom ausfiel und sich auch in den kommenden zwei Tagen nicht blicken ließ. Glücklicherweise verflog dieses Gefühl schnell, denn es ist bei Weitem interessanter nachts in den von Sternen übersäten Himmel zu sehen oder beim Wandern dem Zwitschern der Vögel zu lauschen, als die Benachrichtigungen auf Instagram und Facebook nachzuverfolgen.

Du darfst dich sicher fühlen

Nachdem ich in Dharamshala auf dem Weg zur Bushaltestelle von zwei jungen Männern sexuell belästigt wurde, plagten mich tagelang schwere Schuldgefühle. Tausende Gedanken schwirrten in meinem Kopf herum. Noch bevor ich ein Wort über den Vorfall verloren hatte, hörte ich die Stimmen der Menschen in meinen Ohren erklingen. Welche Kleidung hast du getragen? Was dachtest du dir auch dabei in Indien alleine unterwegs zu sein? Es dauerte eine Weile, bis ich begriffen hatte, dass nicht ich diejenige bin, die beschuldigt werden sollte, sondern die Männer, die es für tragbar gehalten haben, eine Frau so dermaßen respektlos zu behandeln. Schnell wandelte sich auch die Unsicherheit wieder in Selbstbewusstsein, denn ich verstand, dass Gefahren nicht an jeder Straßenecke lauern und ich mich sicher fühlen kann, solange ich aufmerksam und mir der Risiken bewusst bleibe. Immerhin verlief meine Reise sonst reibungslos und ich begegnete  nur Menschen, die mich sehr achtungsvoll behandelt haben. Lasst euch davon also nicht entmutigen aufzubrechen und diesen unglaublichen Planeten zu erforschen. Jeden Tag bereisen Millionen von Frauen die Welt ohne, dass ihnen etwas zustößt. Wenn sie es schaffen, schaffst du es auch.

Du kannst mehr als du denkst

Schon immer war ich ein eher schüchterner Mensch und hatte zugegebenermaßen eher wenig Selbstbewusstsein. Der bloße Gedanke an meine Reise bereite mir daher ziemliche Bauchschmerzen. Rückblickend war das natürlich vollkommen unbegründet, denn dadurch, dass ich oft sowohl physisch als auch psychisch an meine Grenzen gebracht wurde, fühle ich mich nun schon um einiges selbstsicherer.

Hin und wieder habe ich mich sogar selbst gefordert. Ich habe mich an Paragliding gewagt, obwohl ich mich vor dem Fliegen fürchte. Ich habe einen Gipfel von 2800 Metern bezwungen, obwohl ich zeitweise daran zweifelte und umkehren wollte.  Ich habe mir selbst bewiesen, dass ich zu mehr fähig bin, als ich bisher von mir glaubte und es ist mir kaum möglich zu beschreiben, wie unglaublich sich das anfühlt.

Meinungen (54)
sandyheart

Der Sommer ist endlich da! Passend dazu braucht man natürlich eisgekühlte Getränke, die für Erfrischung sorgen. Heute zeige ich euch 3 davon. Alle Getränke sind wirklich super schnell gemacht und schmecken mega lecker! Fangen wir an:

Virgin Caipirinha

Ihr braucht:

-Limette

-braunen Zucker

-Ginger Ale

-Crushed Ice

Mein Favorit unter den drei!

Die Zubereitung ist ganz einfach:

Die Limetten müsst ihr zunächst vierteln, danach kommen sie in ein Glas zusammen mit 1-2 Teelöffel braunem Zucker. Nun zerstampft ihr die Limetten, bis der ganze Saft herauskommt. Danach kommt das crushed Ice hinzu und zum Schluss schüttet ihr den Ginger Ale darüber. Wer Caipis mag, wird auch die alkoholfreie Variante lieben!

Watermelon Shake

Ihr braucht:

-Wassermelone

-etwas Wasser

Die Zubereitung von diesem Getränk ist fast selbsterklärend und super einfach. Ihr müsst einfach nur eure Wassermelone in kleine Stücke schneiden und sie in einen Mixer geben. Da Wassermelonen ohnehin schon fast nur aus Wasser bestehen, reicht es völlig aus, sie allein in den Mixer zu geben. Falls ihr es aber noch etwas flüssiger haben wollt, könnt ihr gern nach Belieben noch etwas Wasser hinzugeben. Dieser Shake ist wirklich eine mega Erfrischung!

Peach Iced Tea

Ihr braucht:

-Eistee eurer Wahl (in meinem Fall Mango-Eistee)

-Minze

-Pfirsischstücke

-Eiswürfel

Zwei Dinge die ich liebe sind Eistee und Pfirsische! Anstatt den herkömmlichen Pfirsisch-Eistee im Supermarkt zu kaufen, könnt ihr ihn auch ganz einfach selber machen. Alles was ihr dazu braucht ist ein Eistee eurer Wahl. Den gießt ihr zusammen mit ein paar kleinen Pfirsischstücken, Eiswürfeln und Minzblättern auf und fertig!

Eure Sandy 

Meinungen (17)
illisilli

Spice up your life with this ex wife

W O W WO W WOW WOW mau mau mau

Was kann man alles mit einer Unterhose machen?

Ich hasse das Wort Unterhose sehr. Aber noch mehr hasse ich wenn Textilen nicht genutzt werden. Wir kennen das alle. Der Mann geht, seine Unterhose  bleibt. Ehrlich gesagt, habe ich sie selbst getragen.

Da ich nichts was aus Textil ist weg schmeißen kann, aber auch zu wenig Stoff an diesem Höschen ist, habe ich mit einem einfachen Schnitt ein wunderbares Sport-BH Gerät. Der Gerät schläft nie.

Zwischen Shirts, Hosen und Hemden, fand ich noch die eine oder andere Unterhose. Bis auf diese #Americanapparel habe ich glanzlos alles zerhackt und trage es mit Stolz durch den Single Sommer 2016.  

Ein kleiner Schnitt und du bist ein Sport-Top reicher. Probiere es aus. Einfach die Hose gerade hinlegen 10-18cm einschneiden und fertig ist das Gerät.  

Diese Pants waren Gr. S für Männer und passen jetzt als Sporttop jedem bis 88cm Umfang. Egal ob Männchen oder Weibchen. Alles Gute!!! Feiert das Leben.  

Eure illisilli 

Meinungen (37)
katja_heinemann

Müde zog sie die Tür ihres Kleiderschrankes auf und betrachtete verträumt seinen Inhalt. Vor ihr hingen T-Shirts, Pullover und Jacken ordentlich sortiert auf den Bügeln, rechts davon gefaltete Hosen und Shorts. Sie strich über verschiedene Kleidungsstück ohne sie richtig zu beachten und klappte den Schrank kurze Zeit später wieder zu.
Drei Schritte hinter ihr hing eine Kleiderstange mit Jumpsuits und Kleidern, ebenfalls ordentlich aufgebügelt. Daneben stand eine weitere Stange mit Strickjacken, Blusen und Hemden, darunter farblich sortierte Schuhe. Wie im Traum berührte sie auch diese Kleidungsstücke ohne sie wahrzunehmen. So könnte es zumindest dem heimlichen Zuschauer dieser Szene vorkommen.

In ihrem Kopf jedoch entstand eine Art Kommunikation mit jedem Kleidungsstück. Sie erzählten ihr eine Geschichte und zeigten ihr Bilder. Ein blaues Latzkleid zum Beispiel erzählte von Tagen an denen sie sich wie ein Kind fühlen wollte, an denen sie ihr Alter einfach vergaß. Es erzählte die Geschichte eines langen Fußmarsches, tief hinein in den Wald, das Stativ unter den Arm geklemmt.
Eine rosa Bluse erzählte von ihrem ersten Date voller Aufregung, von dem ersten Fotoshooting mit ihren Dreadlocks, von einer großen Liebe. Und die besten Geschichen kamen von den schwarzen Jeanshosen, sie waren fast immer dabei gewesen und hatten mit ihr gemeinsam unzählbare Abenteuer durchlebt.

Ein Blick auf die Uhr reichte um sie aus den Tagträumen aufzuwecken. Es war schon 10 Uhr am Abend und sie musste noch einiges erledigen. Punkt 1 auf ihrer Liste war das morgige Outfit. Diese Tatsache möchte für einen Ausenstehenden sehr merkwürdig klingen, aber für sie stand morgen ein Treffen mit Freunden und ein Outfitshooting an.
Als Modebloggerin, wenn auch sehr kleine Modebloggerin, verband sie viel mit ihrer Kleidung, ja, sie war ihr Mittel um die Menschen auf sich aufmerksam zu machen, sich auszudrücken und auch um sich auszuprobieren. Sie war jedoch auch ihr heimlicher Feind und Verräter.

Schon jetzt hatte sie die Blicke ihrer Freunde vor Augen, welche sie musterten und innerlich über ihr Outfit urteilten. Auch wenn diese nur bedingt der Realität entsprachen und ihrer Einbildungskraft zugeordnet werden konnte, wusste sie, dass immer etwas mehr von ihr erwartet wurde. Und das war auch ihr eigener Anspruch.
Also öffnete sie erneut die Tür ihres Schrankes und wühlte sich durch die Kleidung. Die Bilder in ihrem Kopf jedoch wollten sie nicht gehen lassen und erzählten ihr immer weiter von alten Erlebnissen.

Sie versuchte sich zu konzentrieren und die Stimmen auszuschalten, während diese immer lauter und aggresiver wurden. Jedes einzelne Kleidungsstück, dass sie berührte, lies jetzt Bilder von vorherigen Outfitshootings in ihrem Kopf enstehen und zeigte ihr noch einmal wie sie es damals kombiniert hatte.
Langsam war sie den Tränen nahe, denn sie hasste diese Bilder. Nie fand sie sich im Nachhinein hübsch genug oder mochte alte Kombinationen. Kleidungsstück für Kleidungsstück wurde beiseitegelegt und für mangelhaft befunden, während sie immer verzweifelter suchte.

Könnte man in diesem Moment ihre Gedanken lesen, würde man ihre Selbstzweifel erkennen. Den Druck von außen und den Druck, welchen sie sich dadurch selbst machte. Die Angst nicht gut genug zu sein und zu versagen. Das Gefühl sich in seiner eigenen Kleidung nicht mehr wohl zu fühlen.
Doch all dies können wir nur von außen erahnen.
Am liebsten wäre sie jedoch in diesem Moment abgehauen und hätte alles hinter sich gelassen, vielleicht kurz von der Ferne gewunken. Und genau in diesem Moment erblickten ihre Augen einen grünen Jumpsuit mit Blumenmuster.

Ein Getreidefeld vertrieb ihre schlechten Gedanken, gefolgt von einer Wiese und einem Mädchen, welches die Kamera auf sie richtete. Die Beiden lachten gemeinsam und in ihr keimte etwas Glück auf. Genau jenes Glück das auch jetzt in ihr aufkeimen sollte.
Lächelnd nahm sie den Jumpsuit vom Kleiderbügel und legte ihr zusammen mit einer großen Kette und braunen Schuhen für den morgigen Tag zurecht. Sie wusste, dass sie dieses Glück, die Geborgenheit morgen noch einmal spüren würde. Vielleicht auch ein kleines Stück Freiheit.

Meinungen (49)
emoisykirschbaum

Natürlich haben wir Makeup Artist Anne Sophie Costa bei Instagram entdeckt. Und natürlich folgen wir ihr. Angefangen haben wir damit wegen der i-D und Jalouse Shoots. Aber wir lieben auch den Meerjungfrauen Vibe, den sie versprüht. Lasst euch von ihren markanten frischen Looks cool durch den Sommer bringen.

 

Verrate uns doch, was du beruflich genau machst und wie du dazu gekommen bist!

Ich arbeite als Fashion Make-Up Artist in London. Damit begonnen habe ich vor ca. 8 Jahren, als ich von einem Make-Up Artist  bei einem Event gefragt wurde, seine Assistentin zu werden. Dann habe ich einen Kurs gemacht und nie mehr aufgehört als Make-Up Artist zu arbeiten.

Warum und wann hast du dich dazu entschieden, nach London zu ziehen?

Ich erinnere mich daran, dass ich bereits als 12-Jährige Portugal verlassen wollte. Ich hatte immer das Gefühl, hier zu leben war nichts für mich. 2009 verbrachte ich dann Ferien in London und habe mich sofort in die Stadt verliebt.

Ungefähr in dieser Zeit traf ich einen Make-Up Artist, dem ich in London assistierte auf ein paar Shows und bei Magazin Editorials. Er und sein Team brachten mich dazu, in London zu bleiben und hierher zu ziehen, was ich ein paar Monate später schließlich auch tat.

Ich fühle mich hier irgendwie mehr wie ich selbst, freier. London ist eine Stadt, in der du ohne Vorurteile sein kannst, wie du bist. Natürlich erwarten die Leute auf der anderen Seite auch von dir originell und ungewöhnlich zu sein. Das ist großartig!

Wie entscheidest du dich, welches Make-Up das Richtige ist, wenn du bei einem Shooting arbeitest?

Natürlich hängt das immer vom Shooting ab, aber normalerweise haben wir vorab ein Gespräch über die Stimmung des Shootings, die Kleidung der Models und wie es sich anfühlen sollte.
Dann stelle ich meine Vorschläge, Optionen, Produkte oder generelle Ideen, die ich habe, vor und wir entscheiden gemeinsam in welche Richtung es gehen soll.

 

Was sind deine Top 5 Beauty/Make-Up Produkte und warum?

1. Tom Ford Shade & Illuminate Palette

Eine tolle 2 in 1 Lösung, die du überall mit hin nehmen kannst und mit der du immer bereit für ein Event bist. Egal ob Tag oder Nacht!

2. Eight Hour Cream von Elizabeth Arden

Perfekt für ein legeres Dinner oder Drinks, ich nutze es für meine Lippen und geben meinen Augenlidern einen leichten Glanz!

3. They’re Real! By Benefit

Ich liebe die Benefit Mascara! Sie gibt wirklich einen Push-up Effekt auf jeder einzelnen Wimper.

4. False Lashes Waterproof von MAC

Perfekt für den Sommer, da sie wasserfest ist. Verlasse nie das Haus ohne Mascara! Eine einfache Anwendung genügt, aber nutze auf jeden Fall eine Wimpernzange.

5. The Orange Flower Facial Oil by Neal’s Yard

Last but not least und perfekt für den Sommer: Mische deine Tagescreme mit ein klein wenig Natural Oil von Neal's Yard, wie zum Beispiel “Orange flower”. Das hilft deiner Haut sich über Nacht zu regenerieren. So ist sie mit genug Feuchtigkeit versorgt und du verlierst keine Sommerbräune!

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